Describe Data from Graphics - AP German Language and Culture

  1. Welche Schlussfolgerung lässt sich aus der beschriebenen Umsatzverteilung ziehen?
    Answer: Sachbücher waren gemeinsam mit Kinder- und Jugendbüchern das zweitstärkste Genre nach der Belletristik. Sachbücher und Ratgeber haben zusammen 30%, wobei Ratgeber halb so groß sind wie Sachbücher. Also: Sachbücher = 20%, Ratgeber = 10%. Die Verteilung ist: Belletristik (35%), Kinder-/Jugendbücher (20%), Sachbücher (20%), Schulbücher (15%), Ratgeber (10%). Sachbücher und Kinder-/Jugendbücher teilen sich mit je 20% den zweiten Platz nach Belletristik.
  2. Welche Aussage ist eine korrekte Interpretation der Daten zur regionalen Verteilung?
    Answer: Jedes der übrigen fünf Bundesländer erhielt durchschnittlich 2% des Gesamtvolumens. Diese Frage testet das genaue Lesen und einfache Berechnungen. (D) Der 'Rest' von 10% des Kapitals verteilte sich auf fünf Bundesländer. Der Durchschnitt pro Bundesland ist also 10% / 5 = 2%. Die Aussage ist korrekt. (A) ist falsch. Steiermark (15%) + Oberösterreich (15%) + Tirol (10%) = 40%. Wien erhielt 50%. 50% ist nicht gleich 40%. (B) ist eine unzulässige Schlussfolgerung, da keine Bevölkerungszahlen gegeben sind, die für eine Pro-Kopf-Berechnung notwendig wären. (C) ist falsch. Außerhalb dieser drei Bundesländer wurden Investitionen in Tirol (10%) und den Rest (10%) getätigt, also insgesamt 20%, nicht nur 10%.
  3. Welche Aussage beschreibt die relative demografische Verschiebung in dieser Stadt korrekt?
    Answer: Der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung hat abgenommen. Die Frage erfordert die Berechnung von prozentualen Anteilen und deren Veränderung. (C) Zuerst berechnet man den Anteil der 0- bis 18-Jährigen: 2010: 100.000 / 800.000 = 12,5%. 2020: 110.000 / 1.000.000 = 11,0%. Der Anteil hat also abgenommen. Die Aussage ist korrekt. (A) ist falsch. Anteil der über 65-Jährigen: 2010: 120.000 / 800.000 = 15,0%. 2020: 150.000 / 1.000.000 = 15,0%. Der Anteil ist konstant geblieben, nicht gesunken. (B) ist falsch. Relativer Zuwachs (Wachstumsrate) der Gruppen: 0-18 Jahre: (110.000 - 100.000) / 100.000 = 10%. Über 65 Jahre: (150.000 - 120.000) / 120.000 = 25%. Gesamtbevölkerung: (1.000.000 - 800.000) / 800.000 = 25%. Die über 65-Jährigen hatten den größten Zuwachs (gleichauf mit der Gesamtbevölkerung), nicht die 0- bis 18-Jährigen. (D) ist falsch. Bevölkerung 19-65 Jahre: 2010: 800.000 - 100.000 - 120.000 = 580.000. 2020: 1.000.000 - 110.000 - 150.000 = 740.000. Diese Gruppe ist absolut gesehen stark gewachsen.
  4. Welche Schlussfolgerung lässt sich aus den Daten über die Internetnutzung ziehen?
    Answer: Vor fünf Jahren lag die Nutzungsrate bei den über 65-Jährigen bei unter 40%. Die Frage erfordert logische Ableitungen und Berechnungen. (A) Die Nutzungsrate bei den über 65-Jährigen (75%) hat sich 'fast verdoppelt'. Wenn sie sich genau verdoppelt hätte, wäre der Ausgangswert 37,5%. Da sie sich nur 'fast' verdoppelt hat, muss der Ausgangswert etwas höher als 37,5% gewesen sein, aber definitiv unter 40%. Die Aussage ist eine logische und korrekte Folgerung. (B) ist eine zu starke Verallgemeinerung. Es ist unwahrscheinlich, dass in allen anderen Altersgruppen keine Zunahme stattfand. (C) ist falsch. Da die 16-24-Jährigen (100%) und die über 65-Jährigen (75%) den Durchschnitt von 90% 'umrahmen', muss die große mittlere Altersgruppe eine Rate nahe am Durchschnitt haben, wahrscheinlich sogar leicht darüber, um die niedrigere Rate der Senioren auszugleichen. (D) kann nicht beantwortet werden, da keine absoluten Bevölkerungszahlen für die Altersgruppen gegeben sind.
  5. Welche Aussage lässt sich aus dem Vergleich der Daten von 2017 und 2021 ableiten?
    Answer: Die Wahlbeteiligung der Erstwähler entwickelte sich entgegengesetzt zum allgemeinen Trend. Diese Frage vergleicht Trends zwischen Gruppen. (B) Der allgemeine Trend war eine Steigerung der Wahlbeteiligung (von 76,2% auf 76,6%). Die Beteiligung der Erstwähler sank jedoch von 68% auf 65%. Dies ist eine entgegengesetzte Entwicklung. Die Aussage ist korrekt. (A) ist nicht belegbar. Wir haben keine Daten für die Senioren aus dem Jahr 2017, um einen Trend festzustellen. (C) ist nicht belegbar. Wir kennen zwar den Unterschied für 2021 (80% - 65% = 15 Prozentpunkte), aber nicht für 2017, da der Wert für die Senioren fehlt. (D) ist nicht belegbar. Wir kennen nur die Prozentanteile. Ohne die absolute Zahl der wahlberechtigten Erstwähler in beiden Jahren kann keine Aussage über die absolute Zahl der Wähler getroffen werden.
  6. Welche Schlussfolgerung lässt sich durch den Vergleich der deutschen Daten mit dem EU-Durchschnitt ziehen?
    Answer: Der Anteil der von der Wirtschaft getragenen F&E-Ausgaben ist in Deutschland relativ gesehen höher als im EU-Durchschnitt. Die Frage erfordert einen sorgfältigen Vergleich der relativen Anteile. (B) In Deutschland trägt die Wirtschaft zwei Drittel (ca. 66,7%) der F&E-Ausgaben. Im EU-Durchschnitt finanziert der Staat 33%. Da der Text keine genauen Zahlen für den Wirtschaftsanteil in der EU liefert, müssen wir ihn ableiten. Wenn der staatliche Anteil in der EU (33%) höher ist als in DE (knapp 30%), muss der nicht-staatliche Anteil (Wirtschaft, Hochschulen etc.) in der EU niedriger sein als in DE. Da die Wirtschaft der mit Abstand größte nicht-staatliche Akteur ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr relativer Anteil in DE höher ist. Dies ist eine Inferenz. Um es eindeutiger zu machen: Der Anteil des Staates in DE ist knapp 30%, also ca. 29%. Der Rest (außer Wirtschaft) ist 100% - 66.7% - 29% = 4.3%. In der EU ist der Staat bei 33%. Wenn wir annehmen, der 'Rest' (Hochschulen etc.) ist ähnlich, dann blieben für die Wirtschaft in der EU nur 100% - 33% - 4.3% = 62.7%. Somit ist der Anteil der Wirtschaft in DE (66.7%) höher. Die Aussage ist korrekt. (A) ist falsch. Der Text enthält keine absoluten Zahlen, die einen solchen Vergleich erlauben. (C) ist falsch, der Text macht keine Aussage über den EU-Durchschnitt für Hochschulen. (D) ist falsch. Man muss den Anteil am BIP berechnen. DE: knapp 30% von 3,1% des BIP ≈ 0,93% des BIP. EU: 33% von 2,3% des BIP ≈ 0,76% des BIP. Der deutsche staatliche Beitrag ist also prozentual zum BIP deutlich höher, nicht fast gleich.
  7. Welche Aussage kombiniert die gegebenen Daten korrekt?
    Answer: Die Arbeitslosenquote von Schweizern ohne nachobligatorische Ausbildung liegt unter 6,0%. Diese Frage erfordert eine komplexe logische Schlussfolgerung durch Kombination von zwei Statistiken. (A) Die Gesamtquote für Personen ohne Ausbildung ist 6,0%. Diese Gruppe besteht aus Schweizern und Ausländern. Die Quote für Ausländer (insgesamt 5,0%) ist höher als die für Schweizer (insgesamt 2,5%). Es ist daher logisch anzunehmen, dass dieser Trend auch innerhalb der Untergruppe 'ohne Ausbildung' gilt. Wenn also Ausländer in dieser Gruppe eine höhere Quote als 6,0% haben, müssen Schweizer eine niedrigere Quote als 6,0% haben, damit der Durchschnitt bei 6,0% liegt. Die Aussage ist eine sehr wahrscheinliche logische Ableitung. (B) ist nicht belegbar. Wir kennen die Quoten, aber nicht die absoluten Zahlen oder die Anteile von Schweizern/Ausländern an der Erwerbsbevölkerung. (C) ist falsch. Ein Hochschulabschluss senkt die Quote von 3,0% (Durchschnitt) auf 2,0%. Das ist eine Reduktion um ein Drittel, nicht um die Hälfte. (D) ist plausibel, aber nicht zwingend aus den Daten ableitbar. Es könnte sein, dass ausländische Akademiker eine sehr niedrige Quote haben, während andere Ausländer eine sehr hohe haben, was im Schnitt 5,0% ergibt.
  8. Welche Aussage lässt sich aus diesen Besucherdaten ableiten?
    Answer: Die Zahl der Besucher aus Wien war genauso hoch wie die der Besucher aus Deutschland. Die Frage erfordert das Aufschlüsseln der Prozentangaben. (A) Besucher aus Wien: Die Hälfte von 40% (Österreich) = 20%. Besucher aus Deutschland: 20%. Die Zahlen sind also gleich hoch. Die Aussage ist korrekt. (B) ist falsch. Das deutschsprachige Ausland umfasst hauptsächlich Deutschland (20%). Selbst mit anderen deutschsprachigen Ländern aus dem 'Rest' (maximal 5% pro Land) erreicht man nicht mehr als die Hälfte aller Besucher. (C) ist falsch. USA (10%) und Deutschland (20%) machten zusammen 30% aus, nicht 25%. (D) ist falsch. Nicht-deutschsprachiges Ausland: USA (10%) plus Anteil des Rests (höchstens 25%, da Deutschland bereits 20% hat). Das ergibt maximal 35%, was weniger als die 40% aus Österreich ist.
  9. Was ist die logische Konsequenz aus den beschriebenen Daten?
    Answer: Die Konzentration von Landbesitz bei einer kleineren Anzahl von Betrieben hat zugenommen. Diese Frage testet das Verständnis der Beziehung zwischen Anzahl, Durchschnittsgröße und Gesamtfläche. (D) Wenn die Anzahl der Betriebe sinkt, während die durchschnittliche Größe steigt und die Gesamtfläche gleich bleibt, bedeutet das logischerweise, dass weniger Eigentümer (Betriebe) mehr Land kontrollieren. Das ist die Definition von Konzentration. Diese Aussage ist eine korrekte Synthese der Daten. (A) ist eine unzulässige Annahme. Größere Betriebe könnten mehr oder weniger Personal pro Hektar benötigen. Der Text gibt darüber keine Auskunft. (B) ist ebenfalls eine unzulässige Annahme. Der Text spricht über Struktur, nicht über Erträge oder Produktivität. (C) ist eine Rechenaufgabe, die zu prüfen ist. Rückgang der Betriebe: (450.000 - 270.000) / 450.000 = 180.000 / 450.000 = 40%. Zuwachs der Größe: (60 - 40) / 40 = 20 / 40 = 50%. Die Prozentsätze sind nicht gleich. Falsch.

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